So entfernen Sie eine schlechte Bewertung auf Facebook
Ein entscheidendes Element für Unternehmen sind Online-Bewertungen. Eine schlechte Bewertung kann die Reputation Ihrer Marke schädigen. Mit unserer detaillierten Anleitung zum Löschen schlechter Facebook-Bewertungen lässt sich dieses Problem jedoch lösen.
Weltweit nutzen rund drei Milliarden Menschen Facebook, und etwa 90 Prozent der Konsumenten prüfen Online-Bewertungen vor einem Kauf. Das mögen zwei getrennte Statistiken sein – für Unternehmen, die ihre Marke einer großen, relevanten Zielgruppe präsentieren wollen, gehören sie jedoch untrennbar zusammen.
Facebook-Bewertungen haben enormes Gewicht
Facebook bietet Nutzern die Möglichkeit, auf Unternehmensprofilen Feedback zu hinterlassen und ihre Erfahrungen beim Kauf oder im Kontakt mit dem Unternehmen zu teilen. Kluge Unternehmer wissen: Sowohl positive als auch negative Facebook-Bewertungen können sich massiv auf den Umsatz auswirken.
Natürlich wünscht sich jedes Unternehmen ausschließlich positive Bewertungen. Die Realität ist jedoch, dass fast jedes Unternehmen mit ein paar negativen Einträgen rechnen muss – mit oder ohne Begleittext. Doch nicht jede negative Bewertung ist berechtigt: Manche stammen von Mitbewerbern, die der Reputation des Unternehmens schaden wollen, oder von unzufriedenen ehemaligen Mitarbeitern. Die gute Nachricht: Unternehmen mit einer Facebook-Seite haben Möglichkeiten, unberechtigte negative Bewertungen entfernen zu lassen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So entfernen Sie negative Facebook-Bewertungen
Mit diesen Schritten können Sie schlechte Facebook-Bewertungen prüfen und gegebenenfalls löschen lassen.
Schritt 1: Neue Bewertungen im Blick behalten
Bestimmen Sie eine feste Person in Ihrem Team, die täglich neue Bewertungen prüft und problematische Einträge erfasst.
Schritt 2: Negative oder gefälschte Bewertungen melden
Wenn Sie eine Bewertung melden, informieren Sie Facebook darüber, dass der Beitrag aus Ihrer Sicht gegen die Gemeinschaftsstandards verstößt. Häufige Gründe dafür sind:
- Anstößige oder explizite Inhalte
- Hassrede
- Fehlender Bezug zum Unternehmen
- Nacktheit
- Spam
- Gewaltandrohungen
Klicken Sie dafür auf die drei Punkte oben rechts neben der Bewertung, wählen Sie die passende Option aus dem Dropdown-Menü und geben Sie den Grund für die Meldung an.
Schritt 3: Auf die Bewertung antworten
Eine Reaktion ist fast immer sinnvoll – außer wenn es sich offensichtlich um persönliche Angriffe auf das Unternehmen oder Mitarbeitende handelt. Beschwert sich beispielsweise ein Kunde über lange Wartezeiten in einem Schnellrestaurant, kann das Team ihm als Ausgleich einen Gutschein für den nächsten Besuch anbieten. Selbst wenn die Beschwerde berechtigt ist: Andere Leser sehen so, dass Ihnen Kundenzufriedenheit am Herzen liegt und Sie Probleme aktiv lösen möchten.
Schritt 4: Zufriedene Kunden um positive Bewertungen bitten
Die meisten Verbraucher wissen, dass jedes Unternehmen gelegentlich eine schlechte Bewertung erhält. Sie fällt jedoch kaum ins Gewicht, wenn zahlreiche gute Bewertungen und ein starker Gesamtdurchschnitt überwiegen. Ermutigen Sie Kunden aktiv zur Bewertung – etwa direkt beim Kaufabschluss oder in einer Follow-up-E-Mail. Weisen Sie dabei auch stets darauf hin, dass Sie bei Rückfragen oder Anliegen jederzeit persönlich erreichbar sind.
Fazit
Unternehmen können Bewertungen auf ihrer Profilseite zwar komplett deaktivieren, verzichten damit aber auch auf wertvolles positives Feedback. Das Bewertungsmanagement an einen erfahrenen Partner für Reputationsmanagement auszulagern, ist die deutlich bessere Lösung – besonders für Teams, denen im Alltag die Zeit fehlt, Online-Bewertungen kontinuierlich zu betreuen.
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