5 Tipps zur Influencer-Ansprache für Einsteiger
Stärken Sie Ihre Online-Präsenz mit diesen 5 Experten-Tipps zur Influencer-Ansprache für Einsteiger. Erfahren Sie, mit welchen Strategien Sie erfolgreich Kontakt knüpfen und die Reichweite einflussreicher Stimmen in Ihrer Branche nutzen. Bauen Sie Ihre Marke noch heute mit unserem praktischen Leitfaden aus.
Sie sind also bereit, Ihr Social-Media-Marketing auf das nächste Level zu heben und mit Influencern zusammenzuarbeiten. Aber was genau ist Influencer-Marketing eigentlich und wie können Unternehmen davon profitieren?
Influencer-Marketing ist eine Form der Werbung, bei der Unternehmen mit Personen zusammenarbeiten, die eine beachtliche Followerschaft auf Social-Media-Plattformen haben, um Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben. Aufgrund des Vertrauens, das sie zu ihren Followern aufgebaut haben, können diese Personen – oft als Influencer bezeichnet – Kaufentscheidungen maßgeblich beeinflussen.

Foto mit freundlicher Genehmigung von Mizuno K
Kampagnen mit Influencern – oder Content Creator, wie sie sich meist lieber nennen – können ganz unterschiedlich aussehen: von gesponserten Beiträgen über Produktbewertungen bis hin zu Social-Media-Takeovern. Marken und Influencer arbeiten in der Regel so zusammen, dass es sowohl zur persönlichen Marke des Creators als auch den Interessen der Zielgruppe passt. Als Gegenleistung erhalten Influencer Bezahlung, kostenlose Produkte oder andere Vergünstigungen.
Influencer-Marketing nutzt die Reichweite und Strahlkraft von Social-Media-Creators, um Engagement und Conversions zu steigern. Durch die Zusammenarbeit mit den passenden Influencern erreichen Marken neue Zielgruppen, steigern die Markenbekanntheit und gewinnen das Vertrauen potenzieller Kunden.
Für Unternehmen, die ihre Reichweite vergrößern wollen, ist Influencer-Marketing eine hervorragende Möglichkeit, bisher unerschlossene Zielgruppen zu erreichen. Es gibt verschiedene Wege, Influencer anzusprechen und eine Partnerschaft aufzubauen, von der beide Seiten profitieren. Derzeit sind Influencer primär auf Instagram aktiv; in den kommenden Jahren wird jedoch erwartet, dass TikTok Instagram im Bereich Influencer-Marketing den Rang abläuft.

Foto mit freundlicher Genehmigung von Liza Summer
Tipp #1: Finden Sie Creators, die zu Ihrer Branche passen und deren Followerschaft Ihrer Zielgruppe entspricht.
Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Influencer-Typen mit variierender Follower-Zahl und Reichweite. Hier ist ein Überblick über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Kooperationen:
Nano- oder Mikro-Influencer mit 1.000–100.000 Followern
Vorteile:
- Enge Bindung zur Zielgruppe – höheres Engagement
- Nahbarer und glaubwürdiger
- Kosteneffizienter
Nachteile:
- Begrenzte Reichweite
- Nische mitunter schwer zu finden
Makro-Influencer mit 100.000–1 Mio. Followern
Vorteile:
- Nutzen die eigene Bekanntheit oder Prominenz
- Größere Reichweite und höhere Kaufbereitschaft
Nachteile:
- Geringere Engagement-Raten als Nano-/Mikro-Influencer
- Risiko von Spambots unter den Followern
- Zusammenarbeit oft aufwendiger
Mega-Influencer mit 1 Mio.+ Followern
Vorteile:
- Vielfältige Followerschaft
- Maximale Marketing-Reichweite
- Erfahren in der Zusammenarbeit mit Marken zur Kampagnenoptimierung und Umsatzzustandssteigerung
Nachteile:
- Distanzierte Beziehung zur Followerschaft
- Teuer und arbeiten meist bevorzugt mit großen Marken

Foto mit freundlicher Genehmigung von Blue Bird
Tipp #2: Gestalten Sie die Partnerschaft so, dass beide Seiten profitieren.
Influencer erwarten eine Vergütung für ihre Arbeit. Für die Entlohnung gibt es verschiedene Modelle. Viele Marken versuchen, Influencer mit Gratisprodukten, Reisen oder Rabatten zu locken. Wir empfehlen jedoch ein festes Budget einzuplanen, um Kooperationspartner fair zu bezahlen.
Kleinere Influencer geben sich eventuell auch mit alternativen Vergütungsformen zufrieden. Online finden Sie zahlreiche Orientierungshilfen, um ein Vergütungsmodell zu erstellen, das für beide Seiten passt.
Eine hervorragende Möglichkeit für eine Win-Win-Partnerschaft besteht darin, den individuellen Content-Stil des Influencers zu nutzen. Verbinden Sie dessen kreatives Gespür und Tonalität mit Ihrer Markenidentität. Das Gute am Influencer-Marketing: Sie müssen nicht übertreiben. Produktplatzierungen lassen sich auf vielfältige, natürliche Weise einbinden, um ein großes Publikum mit hoher Interaktionsrate zu erreichen.

Foto mit freundlicher Genehmigung von Shvets Production
Tipp #3: Klären Sie rechtliche Rahmenbedingungen und Richtlinien.
Aufsichtsbehörden wie die Federal Trade Commission (FTC) schreiben vor, wie gesponserte Inhalte im Influencer-Marketing gekennzeichnet werden müssen. Wenn Sie diese Vorgaben kennen, hilft Ihnen das bei der Vertragserstellung und der korrekten Ausgestaltung der Posts.
Kurz gesagt: Werbebeiträge müssen klar als solche erkennbar sein und auf manchen Plattformen direkt als gesponsert markiert werden. Die Kennzeichnung sollte für maximale Transparenz gut sichtbar sein.
Achten Sie außerdem darauf, dass Influencer Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung ehrlich bewerten. Natürlich soll Werbung auffallen, aber unehrliche Testberichte schaden Ihrer Marke massiv (Stichwort Mascaragate?). Setzen Sie daher lieber auf authentische Inhalte, die Ihr Angebot ehrlich präsentieren.
Hier ist ein Beispiel für eine gelungene, transparente Kooperation:

Foto mit freundlicher Genehmigung von George Martin
Tipp #4: Formulieren Sie ein überzeugendes Angebot.
Die Zusammenarbeit mit Influencern unterscheidet sich deutlich von klassischen B2B-Anfragen. Zwar arbeiten manche mit Agenturen zusammen, doch grundsätzlich sollten Sie die Creators vorher kennenlernen – folgen Sie ihnen, liken Sie Beiträge und interagieren Sie mit ihren Inhalten.
Nutzen Sie bei der Kontaktaufnahme keine vorgefertigten Standard-Nachrichten. Schneiden Sie Ihre Anfrage individuell auf den Influencer zu und zeigen Sie, dass Sie dessen Content verstehen und wissen, wie Ihr Produkt dazu passt.
Gehen Sie mit einem klaren Plan voran: Erläutern Sie die Ziele der Zusammenarbeit, liefern Sie relevante Details zu Ihrem Produkt und zeigen Sie auf, welchen Mehrwert die Kooperation für beide Seiten bringt.

Foto mit freundlicher Genehmigung von Pixabay
Tipp #5: Nutzen Sie ein Social-Media-Management-Tool, um gesponserte Beiträge mühelos zu verwalten.
Ein professioneller Social-Media-Auftritt überzeugt auch potenzielle Partner. Mit einem Social-Media-Tool strukturieren Sie Ihre Präsenz und sorgen für einheitliches, regelmäßiges Posting.
Die Pflege mehrerer Kanäle erfordert Zeit. Der Markt an Softwarelösungen ist groß und die Wahl der richtigen Anwendung entscheidend. Genau aus diesem Grund haben wir unser Produktportfolio um eine passende Lösung erweitert: Synup Social.
Wenn Sie bezahlte Kooperationen mit Influencern eingehen möchten, sollten Ihre eigenen Social-Media-Kanäle professionell geführt werden – die Investition in ein gutes Tool lohnt sich.
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