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Lead-Generierung für Marketing-Agenturen: Erfolgreiche Strategien zur Neukundengewinnung

Möchten Sie erfahren, wie Sie Leads für Ihre Agentur generieren und Ihre Kunden-Pipeline füllen? Hier sind die 10 effektivsten Strategien zur Lead-Generierung für Agenturen.

25 Min. Lesezeit

Sehen wir den Tatsachen ins Auge: Ohne Leads ist Ihre Agentur wie ein Auto ohne Treibstoff – Sie kommen nicht vom Fleck. Deshalb ist Lead-Generierung das Lebenselixier jeder Agentur. Sie hält den Motor am Laufen und sorgt für stetigen Kundenzulauf.

Einfach ausgedrückt geht es bei der Lead-Generierung für Agenturen darum, die Sales-Pipeline mit potenziellen Kunden zu füllen. Je mehr oben hineinfließt, desto mehr Geschäft kommt unten heraus. Aber heißt das, dass es einfach ist? Nun, ja und nein. Entscheidend ist zu wissen, welche Strategien zur Lead-Generierung Sie wann einsetzen sollten.

Wir stellen Ihnen 10 bewährte Strategien vor, mit denen die Pipeline Ihrer Agentur gut gefüllt bleibt. Legen wir los!

‍Was ist Lead-Generierung?

Lead-Generierung ist der Prozess der Identifizierung, Gewinnung und Konvertierung von Personen oder Unternehmen, die Interesse an den Dienstleistungen Ihrer Agentur zeigen. Gute Lead-Generierung bringt Ihnen mehr qualifizierte Käufer, die zu Kunden werden.

Für Marketing-Agenturen umfasst die Lead-Generierung sowohl Inbound- als auch Outbound-Ansätze. Dies kann viele Formen annehmen, wie Kaltaquise (Cold Outreach), SEO, Partnerschaften, Webinare, Empfehlungen, Tools und mehr. Sie helfen dabei, den Funnel mit Personen zu füllen, die Ihre Angebote benötigen.

Outbound- vs. Inbound-Strategien zur Lead-Generierung: Was ist das Beste für Ihre Agentur?

Lead-Generierung lässt sich in zwei Hauptkategorien unterteilen:

I. Inbound-Lead-Generierung: Inbound-Leads kommen von selbst zu Ihnen. Dieser Ansatz gewinnt Kunden über SEO, Lead-Magnete, Webinare, Content-Marketing, organische Social-Media-Kanäle und ähnliche Wege.

II. Outbound-Lead-Generierung: Outbound-Leads sind diejenigen, die Sie aktiv akquirieren. Sie sprechen potenzielle Kunden proaktiv über Kalt-E-Mails, LinkedIn-Outreach, Anrufe, Events und zielgerichtete Anzeigen an.

Inbound funktioniert am besten, wenn Sie einen nachhaltigen, langfristigen Lead-Fluss anstreben, der auf Vertrauen, Markenautorität und Mehrwert basiert. Outbound eignet sich am besten, wenn Sie schnelle Ergebnisse benötigen oder sehr spezifische Zielkunden ansprechen möchten.

Natürlich fragen Sie sich wahrscheinlich, was davon besser ist.

Das hängt von Ihren Zielen ab. Wenn Sie schnellere Ergebnisse wünschen, ist Outbound oft die bessere Option, da es Tempo bringt. Wenn Sie jedoch langfristigen Erfolg suchen, ist Inbound-Marketing die bevorzugte Wahl, da es für Kontinuität sorgt.

In der Praxis wachsen Agenturen mit einem hybriden Ansatz am schnellsten, da die Kombination beider Strategien für ein konstanteres und planbareres Wachstum sorgt.

Die besten Strategien zur Lead-Generierung für Marketing-Agenturen im Jahr 2025

Agenturen, die heute bei der Lead-Generierung erfolgreich sind, setzen auf mehrere, aufeinander abgestimmte Strategien. Sie kombinieren Outreach, Content, Tools und Partnerschaften – immer ausgerichtet auf Präzision und Personalisierung. Das Ziel besteht nicht darin, zufällige Taktiken auszuprobieren, sondern ein System aufzubauen, das sich mit der Zeit summiert und verstärkt.

Nachfolgend finden Sie 10 Strategien, die Marketing-Agenturen heute verlässlich qualitativ hochwertige Leads liefern, zusammen mit einfachen Schritten für den Einstieg.

#1. Cold Outreach (E-Mail und LinkedIn)

Den Anfang macht die klassische Kaltaquise (Cold Outreach). Richtig gemacht, kann sie hervorragend funktionieren. Bei Cold Outreach geht es zwar um Zahlen, aber vor allem um Strategie.

Nehmen wir zum Beispiel E-Mails. Stellen Sie sich vor, Sie scrollen durch Ihren Posteingang. Würden Sie eine Kalt-E-Mail öffnen, in der steht: „Wir bieten Marketing-Dienstleistungen an“? Unwahrscheinlich, dass das Aufmerksamkeit erregt.

Was aber, wenn die Betreffzeile lauten würde: „Wir haben [Ihrem Mitbewerber] geholfen, den Umsatz um 200 % zu steigern – interessiert?“ Das könnte klappen. Es geht darum, Aufmerksamkeit mit Inhalten zu wecken, die es wert sind, gelesen zu werden.

LinkedIn ist eine weitere hervorragende Plattform zur Lead-Generierung per Cold Outreach für Marketing-Agenturen. Der Schlüssel hierbei: Menschlich bleiben. Niemand möchte mit einem Roboter kommunizieren. Halten Sie Ihre Nachrichten kurz, persönlich und auf den Punkt. Agenturen, die das richtig machen, erzielen einen enormen Return on Investment mit Strategien zur Lead-Generierung auf LinkedIn.

Olga Kokhan von der Tinko Group führte beispielsweise LinkedIn-Kampagnen durch, die sich mit personalisierter Ansprache an CEOs aus der Tech-Branche richteten. Die besten 25 % der Kampagnen erzielten eine Antwortquote von 20 %.

Denken Sie daran: Bei Cold Outreach geht es nicht um Spam. Es geht darum, eine persönliche Beziehung aufzubauen.

So starten Sie mit Cold Outreach

  1. Erstellen Sie segmentierte Prospect-Listen (z. B. basierend auf Branche, Standort, Tech-Stack, Einstellungstrends, Rolle, Finanzierungsphase, aktuellen Veränderungen). Nutzen Sie dafür Tools wie Apollo oder den LinkedIn Sales Navigator.
  2. Wählen Sie eine Branche und eine bestimmte Rolle (z. B. SaaS-Gründer, E-Commerce-CMOs). Je spezifischer Sie vorgehen, desto einfacher ist es, relevante Nachrichten zu verfassen. Wiederholen Sie die folgenden Schritte für verschiedene Segmentkombinationen.
  3. Senden Sie extrem spezifische Nachrichten mit Kontext, beispielsweise mit Bezug auf Erfolge, Lücken oder aktuelle Anlässe, insbesondere in den Einleitungssätzen. Nutzen Sie zudem Betreffzeilen, die direkt den Mehrwert betonen.
  4. Nutzen Sie eine einfache 4-stufige Sequenz. Beginnen Sie mit einer E-Mail. Es folgt ein unaufdringliches Follow-up (z. B. eine kurze Frage zu einem konkreten Problemfeld). Setzen Sie danach einen Impuls auf LinkedIn und teilen Sie zum Abschluss eine konkrete Erkenntnis oder einen Mehrwert.
  5. Bieten Sie einen Mikro-Mehrwert an (ein Audit in 2 Zeilen, eine kurze Produktanalyse oder eine wertvolle Erkenntnis).
  6. Verfolgen Sie wöchentlich kleine Variablen wie Öffnungs-, Antwort- und Meeting-Quoten. Testen Sie Betreffzeilen anhand der Öffnungsraten, Einleitungssätze anhand der Antwortraten und Angebote anhand der Terminquoten. Kleine Anpassungen können riesige Gewinne bringen.
  7. Halten Sie alles kurz und persönlich. Niemand möchte den Roman eines Fremden lesen.
  8. Haken Sie aufmerksam nach, ohne aufdringlich zu wirken.

Lesen Sie auch: 6 E-Mail-Marketing-Beispiele für das Wachstum Ihrer Agentur

#2. Webinare und Online-Workshops

Menschen lieben kostenlose Angebote – besonders wenn sie etwas Nützliches lernen. Hier kommen Webinare und Online-Workshops als zentrale Werkzeuge ins Spiel, um Leads für eine Agentur zu generieren. Sie sind wie ein eintägiger Workshop, nur ohne den organisatorischen Aufwand vor Ort.

Agenturen, die Webinare veranstalten, positionieren sich als Experten. Sie vermitteln im Grunde: „Wir wissen, wovon wir sprechen, und teilen unser Wissen gern.“ Und Kunden lernen nun mal am liebsten von Experten.

Der Schlüssel liegt jedoch darin, echten Mehrwert zu bieten und kein verkleidetes Verkaufsgespräch. Niemand meldet sich für einen Workshop namens „Warum Sie uns beauftragen sollten“ an.

Eine Agentur, die auf Social-Media-Marketing spezialisiert ist, könnte stattdessen ein Webinar mit dem Titel „Wie Sie in 60 Tagen 10.000 Instagram-Follower gewinnen“ veranstalten. Das ist ein Thema, das Teilnehmer anzieht.

Während Sie wertvolle Informationen teilen, bauen Sie gleichzeitig Vertrauen auf. Ehe Sie sich versehen, melden sich Teilnehmer bei Ihnen, weil sie wissen, dass Sie das nötige Know-how und Branchenwissen mitbringen.

Zudem sind Webinare interaktiv. Sie können in Echtzeit mit potenziellen Kunden chatten, ihre drängendsten Fragen beantworten und Ihre Expertise demonstrieren.

So starten Sie mit Webinaren & Online-Workshops

  1. Identifizieren Sie Ihre Zielgruppe und die Probleme, bei deren Lösung Sie helfen können. Wählen Sie ein Thema, das Ihrem Ideal Customer Profile (ICP) schlaflose Nächte bereitet.
  2. Wählen Sie Themen, die konkrete Schmerzpunkte oder Interessen ansprechen. Ein gutes Beispiel ist „Wie Sie Ihren ROAS in 30 Tagen optimieren“ und nicht „Warum Marketing wichtig ist“. Ist das Thema nicht drängend, sinkt die Teilnehmerzahl.
  3. Wählen Sie eine zuverlässige Webinar-Plattform, die für die Teilnehmer einfach zu bedienen ist.
  4. Erstellen Sie einen ansprechenden Titel und eine Beschreibung, die den Mehrwert klar herausstellen.
  5. Bewerben Sie Ihr Webinar über alle verfügbaren Kanäle (E-Mail, Social Media, Website). Das umfasst sowohl das LinkedIn-Profil der Gründer als auch das Unternehmensprofil sowie Gruppen und Communities, in denen sich Ihr ICP aufhält. Starten Sie die Bewerbung mindestens 10–14 Tage im Voraus.
  6. Bereiten Sie eine strukturierte Präsentation mit konkreten Praxistipps vor. Achten Sie darauf, dass der Inhalt zu mindestens 80 % informativ und zu höchstens 20 % werblich ist – niemand schätzt eine Verkaufsveranstaltung im Webinar-Gewand. Binden Sie zudem Frameworks, Beispiele und Mini-Audits ein.
  7. Planen Sie Zeit für Fragen und Antworten (Q&A) ein, um direkt mit den Teilnehmern zu interagieren. Das stärkt Ihre Glaubwürdigkeit enorm.
  8. Senden Sie im Anschluss weiterführende Materialien an die Teilnehmer und bieten Sie einen klaren nächsten Schritt an.

#3. Partnerschaften

Warum alleine kämpfen, wenn man sich zusammenschließen kann? Partnerschaften sind das Geheimnis, das viele Agenturen übersehen. Die Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen (die natürlich keine direkten Konkurrenten sind) eröffnet den Zugang zu einem völlig neuen Pool potenzieller Kunden und kurbelt die Lead-Generierung für Agenturen gewaltig an.

Stellen Sie sich das so vor: Sie sind eine Digital-Marketing-Agentur und schließen sich mit einer Webentwicklungsfirma zusammen. Diese baut die Websites, Sie sorgen für den Traffic. Eine Win-Win-Situation! Sie erhalten Zugang zu deren Kunden und umgekehrt. Sie teilen im Grunde Strategien zur Lead-Generierung, ohne sich gegenseitig Konkurrenz zu machen.

Co-Marketing ist der Schlüssel zum Erfolg. Ob gemeinsame Webinare, Blog-Beiträge im Austausch oder gebündelte Dienstleistungen: Die Bündelung der Kräfte macht beide Partner stärker. Sie erhalten die doppelte Reichweite bei halbem Aufwand.

Hier ist eine weitere schlaue Taktik: Re-Selling von White-Label-Services. Nehmen wir an, Sie sind eine SEO-Agentur, aber Ihre Kunden fragen immer wieder nach Bewertungsmanagement. Sie müssen sie nicht abweisen. Sie können eine Partnerschaft mit einem Unternehmen wie Synup eingehen, dessen Marketinglösungen vollständig als White-Label weiterverkaufen und so im Handumdrehen mehr Lösungen anbieten – ganz ohne den technischen und organisatorischen Aufwand, alles von Grund auf neu zu entwickeln.

Das Beste daran: Partnerschaften schaffen Vertrauen. Wenn Kunden sehen, dass Sie mit anderen etablierten Unternehmen zusammenarbeiten, steigt Ihr Ansehen. Das ist wie der Beitritt zu einem exklusiven Club in der Branche – jeder möchte mit Ihnen an einem Tisch sitzen.

Gehen Sie also nicht allein vor. Nutzen Sie Partnerschaften, Cross-Promotion und generieren Sie schneller Leads für Ihre Agentur!

So starten Sie mit Partnerschaften

  1. Identifizieren Sie komplementäre Unternehmen, die dieselbe Zielgruppe ansprechen. Denken Sie an Dienstleister, bei denen Ihre Kunden bereits einkaufen (Webentwicklung, Branding, IT und andere Anbieter).
  2. Treten Sie mit einem klaren Mehrwert für beide Seiten an potenzielle Partner heran. Bieten Sie einen gegenseitigen Wertaustausch an, keinen reinen Verkaufs-Pitch. Starten Sie zum Beispiel mit einer Nachricht wie: „Ihre Kunden brauchen oft X. Unsere Kunden brauchen oft Y. Wollen wir eine Co-Marketing-Partnerschaft prüfen?“
  3. Wählen Sie ein Modell aus, um die Zusammenarbeit zu testen – egal ob Empfehlungen, Umsatzbeteiligung, White-Label oder Co-Marketing. Co-Marketing ist meist der einfachste Einstieg.
  4. Beginnen Sie mit einer kleinen Kooperation. Eine Erwähnung im Newsletter, ein gemeinsames Webinar oder eine gemeinsam genutzte Ressource funktionieren oft sehr gut.
  5. Schließen Sie gegenseitige Empfehlungsvereinbarungen mit klaren Bedingungen ab. Definieren Sie Regeln für die Übergabe von Leads, das Tracking von Empfehlungen, die Kriterien für „qualifiziert“ usw. Überprüfen Sie diese monatlich gemeinsam.
  6. Entwickeln Sie Co-Marketing-Initiativen wie gemeinsame Webinare oder Content-Projekte.
  7. Nutzen Sie White-Label-Partnerschaften, um Ihr Leistungsangebot zu erweitern.
  8. Pflegen Sie regelmäßigen Kontakt, um die Partnerschaft aktiv zu halten.
  9. Nachverfolgen Sie Empfehlungen und Ergebnisse, um den Erfolg zu messen. Setzen Sie anschließend verstärkt auf das, was funktioniert.

#4. Lead-Gen-Tools

Manuelle Lead-Generierung gehört schnell der Vergangenheit an. Warum sich für jeden einzelnen Lead aufreiben, wenn Tools diese Arbeit übernehmen können?

Die passenden Tools unterstützen Sie entscheidend bei der Lead-Generierung für Ihre Agentur. Sie finden und qualifizieren potenzielle Kunden, ohne dass Sie stundenlang LinkedIn-Profile durchsuchen oder das Web durchforsten müssen. Das Beste daran: Diese Tools liefern Ihnen genaue Daten dazu, wen Sie gezielt ansprechen sollten.

Nehmen wir als Beispiel Synups B2SMB-Lead-Plattform. Sie wurde speziell für Agenturen entwickelt, die auf der Suche nach KMU-Kunden (kleine und mittlere Unternehmen) sind. Sie erhalten Zugriff auf detaillierte Daten wie Unternehmensgröße, Branche und sogar wichtige Entscheidungsträger.

Stellen Sie sich vor, Sie bekämen eine Liste Ihrer Wunschkunden auf einem Silbertablett serviert. Genau das tun Tools wie Synup. Anstatt blind im Ozean zu fischen, werfen Sie Ihr Netz gezielt dort aus, wo sich Ihre Wunschkunden aufhalten.

Und das Beste daran: Mit einem solchen Tool können Sie sich auf das konzentrieren, was Sie am besten können – Abschlüsse erzielen, statt Interessenten hinterherzujagen.

So starten Sie mit Lead-Gen-Tools

  1. Recherchieren und identifizieren Sie Tools, die zu Ihrer Zielgruppe passen. Für KMU eignen sich Tools wie Synups Prospecting Tool. Für SaaS/E-Commerce sollten Sie Tools mit tiefergehenden Intent-Daten wie Clay oder Clearbit nutzen.
  2. Starten Sie mit einer Testversion oder Demo, um die Effektivität des Tools zu prüfen.
  3. Identifizieren Sie Kaufsignale. Achten Sie auf Auslöser wie Stellenausschreibungen im Marketing, geschaltete Anzeigen, Website-Relaunches, neue Finanzierungsrunden oder die Expansion in neue Märkte.
  4. Definieren Sie Ihre ICP-Parameter (Branche, Unternehmensgröße, Standort).
  5. Anreichern Sie Leads vor der Kontaktaufnahme. Ergänzen Sie beispielsweise Notizen wie „Investiert in Google Ads, aber niedrige CTR“ oder „Seit 6 Monaten keine Blog-Aktivität“. Das ist Ihr perfekter Aufhänger.
  6. Integrieren Sie das Tool sauber in Ihr CRM.
  7. Richten Sie automatisierte Workflows ein (Erstkontakte, Erinnerungen, Insights etc.), um die Lead-Erfassung und das Follow-up zu optimieren.
  8. Überprüfen und verfeinern Sie Ihre Targeting-Kriterien regelmäßig anhand der Ergebnisse. Intent-Daten ändern sich ständig – halten Sie sie auf dem neuesten Stand.
  9. Schulung Ihres Teams in der effektiven Nutzung des Tools.

Auch lesen: How To Automate Sales Follow-Ups To Book More Clients

#5. Kundenempfehlungen

Wissen Sie, was noch besser ist, als einen neuen Kunden zu gewinnen? Einen neuen Kunden durch einen bestehenden Kunden zu gewinnen. Das ist die Magie von Kundenempfehlungen bei der Lead-Generierung für Agenturen.

Wenn ein zufriedener Kunde Sie in seinem Netzwerk weiterempfiehlt, ist das wie kostenlose Werbung – nur deutlich glaubwürdiger, weil die Empfehlung von einer vertrauten Person kommt.

Schwer zu glauben?

Laut der Nielsen Global Trust Advertising Survey vertrauen 92 % der Menschen Empfehlungen von Bekannten (Freunden und Familie) mehr als jeder noch so auffälligen Marketingkampagne. Wenn Ihr Kunde sagt: „Hey, dieses Team hat geholfen, unsere Sales-Pipeline zu verdoppeln – schau dir das mal an“, ist das unbezahlbar. Zu diesem Zeitpunkt müssen Sie sich gar nicht mehr selbst verkaufen; das Vertrauen ist bereits da.

Aber Sie können nicht einfach däumchendrehend auf Empfehlungen warten. Manchmal müssen Sie Ihren Kunden einen kleinen Anstoß geben. Fragen Sie einfach danach! Bieten Sie Anreize wie einen Rabatt auf künftige Leistungen oder eine kostenlose Beratung für jeden vermittelten Neukunden. Das ist ein kleiner Preis für einen stetigen Strom an Leads.

Betrachten Sie es so: Kundenempfehlungen sind wie der „Freunde-und-Familie-Tarif“ für Ihre Agentur. Wenn jemand Ihre Arbeit begeistert, kennt diese Person höchstwahrscheinlich noch jemanden, dem es genauso geht. Liefern Sie also hervorragende Ergebnisse, pflegen Sie Ihre Beziehungen und fragen Sie ohne Scheu nach Empfehlungen.

So starten Sie mit Kundenempfehlungen

  1. Definieren Sie die Ziele Ihres Empfehlungsprogramms und legen Sie fest, woran Sie den Erfolg messen.
  2. Fragen Sie im richtigen Moment nach, zum Beispiel direkt nach einem Erfolg. Wenn Sie hervorragende Ergebnisse geliefert haben, sagen Sie etwa: „Falls Sie jemanden kennen, der davon ebenfalls profitieren könnte, freue ich mich über einen Kontakt.“
  3. Schaffen Sie attraktive Anreize, die Kunden zur Weiterempfehlung motivieren (10 % Rabatt, kostenlose Zusatzleistungen, ein Gratismonat für ein Upgrade oder Gutscheine). Halten Sie es einfach und ansprechend.
  4. Erklären Sie bestehenden Kunden das Programm klar und verständlich per E-Mail oder im persönlichen Gespräch.
  5. Gestalten Sie den Empfehlungsprozess so einfach wie möglich. Stellen Sie Kunden einen einfachen Link oder ein kurzes Formular bereit. Ein einfaches einseitiges Formular nimmt Hürden und sorgt für ein sauberes Tracking.
  6. Nachverfolgen Sie Empfehlungen mithilfe eines CRM oder einer Empfehlungssoftware.
  7. Reagieren Sie innerhalb von 24 Stunden. Schnelligkeit ist entscheidend, damit sich der Empfehlende ernst genommen fühlt und der Lead heiß bleibt.
  8. Bedanken Sie sich öffentlich (sofern angemessen) und belohnen Sie Empfehlende zügig, um weitere Empfehlungen zu fördern.
  9. Überwachen Sie den Erfolg des Programms und passen Sie Anreize oder Prozesse bei Bedarf an.
  10. Vergessen Sie ehemalige Kunden nicht. Auch sie haben ein Netzwerk. Melden Sie sich regelmäßig, um zu erfahren, ob jemand Unterstützung gebrauchen könnte. Wenn Sie Kunden glücklich machen, bringen diese Ihnen weitere Kunden.

#6. Hochwertige Lead-Magnete

Wer liebt keine Werbegeschenke? Lead-Magnete funktionieren wie Köder, mit denen Sie potenzielle Kunden anziehen. Aber der Köder muss attraktiv genug sein, um tatsächlich Leads für Ihre Agentur zu generieren. Niemand lädt ein langweiliges PDF mit dem Titel „5 Marketing-Tipps“ herunter.

Setzen Sie stattdessen auf hohe Qualität und echten Mehrwert. Bieten Sie etwas an, das Ihre Zielgruppe wirklich haben möchte und braucht. Vielleicht einen ausführlichen Leitfaden, ein kostenloses Audit oder einen Rechner, der Zeit spart. Auch eine Webinar-Aufzeichnung vollgepackt mit praxisnahen Erkenntnissen eignet sich bestens. Das Ziel ist es, ein konkretes Problem Ihrer Zielgruppe zu lösen. Machen Sie das Angebot so gut, dass man sich einfach dafür anmelden muss.

Nehmen wir an, Sie sind eine PPC-Agentur. Sie könnten einen kostenlosen Google Ads Budgetplaner erstellen. Er hilft potenziellen Kunden bei der Kampagnenplanung und – als Bonus! – positioniert Sie als Experten, an den man sich wendet, wenn professionelle Hilfe nötig wird.

Lead-Magnete sollten sich für beide Seiten lohnen. Ihr potenzieller Kunde erhält etwas Wertvolles kostenlos und Sie bekommen dessen Kontaktdaten. Das ist der erste Schritt zum Vertrauensaufbau – und wenn das Interesse erst einmal geweckt ist, haben Sie die Chance, daraus zahlende Kunden zu machen.

So starten Sie mit Lead-Magneten

  1. Identifizieren Sie 1–2 der größten Herausforderungen oder Problembereiche Ihrer Zielgruppe.
  2. Erstellen Sie wertvolle Ressourcen, die diese Probleme direkt lösen. Hervorragende Lead-Magnete sind E-Books, Checklisten, Leitfäden, Vorlagen und Rechner. Was Zeit spart, konvertiert.
  3. Stellen Sie sicher, dass Ihr Lead-Magnet eng mit Ihren Dienstleistungen verknüpft ist.
  4. Gestalten Sie eine ansprechende Landingpage mit einem klaren Wertversprechen. Ihre Zielgruppe muss denken: „Das ist wirklich nützlich.“
  5. Binden Sie den Lead-Magneten auch auf Ihren aufrufstärksten Seiten wie Blogbeiträgen, Leistungsseiten, der Startseite und in LinkedIn-Posts ein.
  6. Halten Sie Formulare einfach. Abfragen sollten nur die nötigsten Informationen umfassen.
  7. Bewerben Sie Ihre Lead-Magnete überall – in E-Mail-Kampagnen, auf Social Media, über Anzeigen, in Partnerschaften, auf Events und auf Ihrer Website.
  8. Richten Sie automatisierte E-Mail-Sequenzen ein, um Leads nach dem Download weiterzuqualifizieren (Lead Nurturing).
  9. Fügen Sie Content-Upgrades in Blogbeiträgen ein.
  10. Verfolgen Sie Download-Raten und passen Sie Ihre Angebote leistungsorientiert an. Sortieren Sie schwache Magnete aus und setzen Sie verstärkt auf die erfolgreichen.

#7. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Wenn Sie auf Google nicht auftauchen, sind Sie im Grunde unsichtbar. Das bedeutet meist auch, dass Sie SEO vernachlässigt haben. Setzen Sie SEO als Strategie zur Lead-Generierung ein, um sicherzustellen, dass Ihre Agentur ganz oben erscheint, wenn jemand nach Ihren Dienstleistungen sucht.

Es ist einfaches Web-Einmaleins: Ihr idealer Kunde gibt gerade jetzt „beste Marketing-Agentur in [Standort]“ bei Google ein. Die Frage ist: Sind Sie auf der ersten Seite oder irgendwo auf Seite 10 neben verstaubten Blogs aus dem Jahr 2005 begraben?

Bei SEO für die Lead-Generierung von Agenturen geht es darum, bessere Rankings für Ihre Agentur zu erzielen. Wie? Durch die richtigen Keywords, eine optimierte Website und aktuelle Inhalte. Es ist keine Magie – fühlt sich aber richtig angewendet genau so an.

Ein Praxisbeispiel: Sie leiten eine Agentur für digitale Werbung. Sie optimieren Ihre Website mit Keywords wie „PPC-Management“ und „Social-Media-Marketing für KMU“. Wenn Nutzer nach diesen Begriffen suchen, steigt Ihre Agentur im Laufe der Zeit in den Suchergebnissen auf. So erreichen Sie potenzielle Kunden, ohne einen Cent für Anzeigen auszugeben.

SEO braucht Zeit, zahlt sich langfristig jedoch aus. Sobald der organische Traffic aufgebaut ist, generieren sich Leads ohne zusätzlichen Aufwand. Es ist wie ein Fischernetz, das potenzielle Kunden einfängt, während Sie sich auf anderes konzentrieren.

Wenn Sie SEO zur Lead-Generierung bisher vernachlässigt haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um durchzustarten. Denn wenn Google nicht weiß, dass es Sie gibt – wie soll Ihr nächster Kunde Sie finden?

Erste Schritte mit SEO

  1. Recherchieren Sie Keywords mit hoher Kaufabsicht (High-Intent) für Ihre Dienstleistungen. Nutzen Sie Begriffe wie „Agentur“, „Dienstleistungen“ und „Berater“. Vermeiden Sie Fachjargon wie „integrierte Omni-Channel-Synergie“.
  2. Optimieren Sie Ihre Leistungs- und Kontaktseiten mit relevanten Keywords. Ergänzen Sie klare Vorteile, FAQs und Fallstudien. Das steigert Conversions und Rankings.
  3. Erstellen Sie hochwertige Blog-Inhalte, die auf die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe eingehen. Beantworten Sie Fragen noch vor Ihren Mitbewerbern. Konzentrieren Sie sich dabei auf konkrete geschäftliche Herausforderungen statt auf generische Themen.
  4. Konzentrieren Sie sich auf die Grundlagen der On-Page-SEO (Title-Tags, Meta-Descriptions, Überschriften, URL-Struktur).
  5. Stellen Sie sicher, dass Ihre Website mobiloptimiert ist und schnelle Ladezeiten bietet.
  6. Bauen Sie eine starke interne Verlinkungsstruktur auf, damit Suchmaschinen Ihre Website besser verstehen.
  7. Erwerben Sie hochwertige Backlinks von seriösen Websites über Mehrwert, Partnerschaften, Daten und Insights. Nutzen Sie auch Gastbeiträge, um Autorität aufzubauen.
  8. Nutzen Sie Tools wie Google Analytics und die Search Console zur Erfolgsmessung. Verfolgen Sie Kennzahlen wie Rankings, Traffic, Engagement und Conversions.
  9. Aktualisieren und überarbeiten Sie Inhalte regelmäßig, um ihre Relevanz zu sichern. Veraltete Tipps schaden Ihrem SEO und führen zu schlechteren Rankings in Suchmaschinen.

#8. Branchen-Events besuchen

Denken Sie daran: Networking ist keineswegs tot. Der Besuch von Branchen-Events ist nach wie vor einer der besten Wege, um Leads für eine Agentur zu generieren.

Warum?

Weil persönliche Kontakte eine ganz andere Wirkung haben. Wenn Sie mit potenziellen Kunden im selben Raum sind, lässt sich viel leichter eine Beziehung aufbauen. Zudem erinnert man sich eher an jemanden, dem man die Hand geschüttelt hat, als an den Absender einer E-Mail.

Konferenzen, Messen, Seminare – was auch immer zu Ihnen passt. Diese Events sind voller Menschen, die nach Lösungen suchen (also genau dem, was Ihre Agentur anbietet). Seien Sie nicht schüchtern: Knüpfen Sie Kontakte, verteilen Sie Visitenkarten und bauen Sie echte Beziehungen auf.

Profi-Tipp: Nehmen Sie nicht nur teil, sondern bringen Sie sich aktiv ein. Betreiben Sie einen Stand, halten Sie einen Vortrag oder leiten Sie einen Workshop. Treten Sie vor Ihr Publikum. Agenturen, die sich auf Events als Experten positionieren, gewinnen deutlich mehr Leads als diejenigen, die nur mit Kaffeetasse und Broschüre durch die Hallen schlendern.

Und selbst wenn Sie am selben Tag nicht mit 10 neuen Kunden nach Hause gehen: Sie nehmen neue Kontakte mit. Manche der besten Deals entstehen erst Monate nach dem ersten Händedruck.

Erste Schritte mit Branchen-Events

  1. Recherchieren Sie relevante Konferenzen, Messen und Networking-Events in Ihrer Branche.
  2. Melden Sie sich frühzeitig an und planen Sie Ihren Teilnahmeablauf. Veranstalter vergeben Rednerplätze oft Wochen oder Monate im Voraus.
  3. Bereiten Sie Ihren Elevator Pitch und Aufhänger für Gespräche vor. Bringen Sie ausreichend Visitenkarten und Werbematerialien mit.
  4. Versuchen Sie als Referent aufzutreten, Gastgeber zu sein oder zu sponsern, sofern es Ihr Budget erlaubt. Das erhöht die Sichtbarkeit erheblich.
  5. Betreiben Sie einen Stand oder leiten Sie einen Workshop, um sich als Experte zu positionieren.
  6. Melden Sie sich innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach dem Event. Ein schnelles Nachfassen zeigt echtes Interesse und hält vielversprechende Gespräche warm.
  7. Teilen Sie Ihre Event-Highlights auf Social Media, um Ihre Reichweite zu vergrößern. Social Proof wirkt – auch subtil.

#9. Bezahlte Anzeigen (Paid Ads)

Tacheles: Bezahlte Anzeigen funktionieren. Organisches Wachstum ist hervorragend, aber wenn Sie Ergebnisse beschleunigen wollen, sind Paid Ads unschätzbar wertvoll. Ob Google, Facebook, Instagram oder LinkedIn – Sie erreichen die richtige Zielgruppe für Ihre Agentur in kürzester Zeit.

Das Entscheidende an bezahlten Anzeigen ist das Targeting. Sie können exakt festlegen, wen Sie erreichen möchten – Unternehmensinhaber, Marketing-Manager oder spezifische Branchen. Warum Zeit darauf verschwenden zu hoffen, dass Ihre Botschaft ankommt, wenn Sie dafür bezahlen können, sie direkt im Blickfeld Ihres idealen Kunden zu platzieren?

Nehmen wir Facebook-Anzeigen als Beispiel: Sie könnten eine Kampagne starten, die eine kostenlose Beratung für Kleinunternehmer mit SEO-Problemen anbietet. Oder Sie nutzen Google Ads, um Nutzer anzusprechen, die nach der „besten Digital-Marketing-Agentur in [Ihre Stadt]“ suchen. Schon erscheinen Sie genau dann, wenn potenzielle Kunden Sie am dringendsten brauchen.

Natürlich kostet das Geld, aber betrachten Sie es als Investment. Sie geben 500 $ für eine gezielte Anzeige aus und gewinnen einen Kunden im Wert von 5.000 $. Das lohnt sich, oder? Stellen Sie einfach sicher, dass Anzeigentext und Angebot überzeugen (niemand klickt auf langweilige Ads) und Sie bei Ihren Leads konsequent nachfassen.

Erste Schritte mit Paid Ads

  1. Wählen Sie zu Beginn eine Plattform. Google für hohe Kaufabsicht (High-Intent). LinkedIn für B2B-Targeting. Meta für hohes Volumen und günstigen Traffic.
  2. Identifizieren Sie High-Intent-Keywords oder Zielgruppensegmente mit hoher Conversion-Wahrscheinlichkeit.
  3. Erstellen Sie zielgerichtete Landingpages, die für Ihre spezifischen Anzeigenkampagnen optimiert sind. Nutzen Sie klare und gut platzierte CTAs.
  4. Verfassen Sie Anzeigentexte, die Bedürfnisse und Problembereiche präzise ansprechen.
  5. Richten Sie Retargeting-Kampagnen für Besucher ein, die zwar interagiert, aber noch nicht konvertiert haben. So gehen Ihnen keine qualifizierten Leads verloren.
  6. Starten Sie mit einem moderaten Budget und testen Sie verschiedene Anzeigenvarianten. Skalieren Sie, was funktioniert.
  7. Nutzen Sie plattformspezifische Targeting-Optionen (Jobtitel auf LinkedIn, Interessen auf Facebook, Suchbegriffe auf Google).
  8. Überwachen Sie Kennzahlen wie Klickrate (CTR), Cost per Click (CPC), Cost per Acquisition (CPA), Return on Ad Spend (ROAS), Anrufaufzeichnungen, Formulareingaben und Conversion-Raten genau.
  9. Passen Sie Ihre Strategie basierend auf den besten Ergebnissen an. Stellen Sie sicher, dass Sie ein System für das sofortige Nachfassen von Leads haben.

#10. Wettbewerbe und Gewinnspiele veranstalten

Wer freut sich nicht über die Chance, etwas Tolles zu gewinnen? Wettbewerbe und Gewinnspiele sind ein unterhaltsamer und einfacher Weg, um Leads für Ihre Agentur zu generieren und gleichzeitig Begeisterung bei Ihrer Zielgruppe zu wecken. Menschen lieben Gratis-Angebote – und genau das bieten Sie ihnen. Zudem schadet ein kleiner, freundschaftlicher Wettbewerb nie.

Die Idee ist einfach: Sie bieten etwas Wertvolles an (z. B. kostenlose Dienstleistungen, Gutscheine oder ein Jahr Ihres Premium-Pakets) und erhalten im Gegenzug Kontaktdaten. ZACK – neue Leads direkt auf Ihrem Tisch. Eine Win-Win-Situation.

Angenommen, Sie leiten eine Branding-Agentur: Sie könnten einen Wettbewerb veranstalten, bei dem ein kostenloses Marken-Audit oder ein Logo-Redesign wetteifert. Die Teilnahme erfolgt über ein kurzes Formular mit Unternehmensangaben. Schon haben Sie eine Liste von Interessenten, die genau Ihr Angebot benötigen.

Und belassen Sie es nicht dabei – machen Sie Ihr Gewinnspiel bekannt. Posten Sie auf Social Media, schalten Sie einige Paid Ads und sorgen Sie für Begeisterung. Je mehr Menschen teilnehmen, desto mehr Leads sammeln Sie. Zudem steigern Sie so Ihre Online-Präsenz und erzeugen Buzz für Ihre Marke.

Wenn Sie Ihre Pipeline schnell und unterhaltsam füllen möchten, gehören Gewinnspiele zu den besten Strategien zur Lead-Generierung. Und selbst wenn jemand nicht gewinnt, lernt er Ihre Agentur kennen. Ein echtes Win-Win!

So starten Sie mit Gewinnspielen

  1. Bestimmen Sie einen attraktiven Preis, den Ihr Wunschkunde wirklich haben möchte (kostenlose Dienstleistungen, Premium-Pakete etc.).
  2. Wählen Sie eine Gewinnspiel-Plattform oder nutzen Sie Social-Media-Tools, um die Teilnahmen zu verwalten.
  3. Halten Sie die Teilnahmevoraussetzungen einfach (z. B. ein Formular mit Unternehmensdaten). Name, E-Mail-Adresse, Firma und Website reichen meist völlig aus.
  4. Gestalten Sie ansprechende Werbemittel, Creatives und Landingpages. Erzeugen Sie Hype.
  5. Legen Sie klare Regeln, einen Zeitrahmen und Kriterien für die Gewinnerauswahl fest.
  6. Werben Sie über mehrere Kanäle hinweg (Social Media, E-Mail, Paid Ads).
  7. Animieren Sie zum Teilen in sozialen Netzwerken, um Ihre Reichweite zu vergrößern.
  8. Bleiben Sie mit allen Teilnehmern in Kontakt, nicht nur mit den Gewinnern.
  9. Nurturn Sie Ihre Gewinnspiel-Leads nach Ablauf der Aktion über E-Mail-Sequenzen. Senden Sie Teilnehmern eine kostenlose Ressource, kurze Insights und einen dezenten CTA zur Terminbuchung.

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‍Häufige Fehler, die Sie vermeiden sollten

Selbst die erfahrensten Agenturen stehen bei der Lead-Generierung vor Herausforderungen. Nicht wegen einer schlechten Strategie, sondern weil Lead-Gen wenig Spielraum für Fehler lässt. Damit Ihre Maßnahmen Höchstleistungen erbringen, sollten Sie folgende typische Fehler vermeiden:

  • 10 Strategien auf einmal versuchen, statt 2–3 zu meistern: 10 Strategien gleichzeitig auszuprobieren, anstatt sich auf 2 bis 3 zu konzentrieren, bremst Ihre Lead-Generierung am schnellsten aus. Konzentrieren Sie sich zunächst auf wenige Kanäle und bauen Sie ausreichend Volumen auf, um zu sehen, was funktioniert. Sobald Daten vorliegen, wechseln Sie rasch zur Qualitätsoptimierung. Unpassende Leads kosten Zeit, belasten Ihr Team und senken die Abschlussquote. Passgenaue Leads bedeuten weniger Gespräche, höhere Conversions und planbare Umsätze.
  • Sich nur auf einen Kanal verlassen: Auch das schadet Ihnen. Kein Kanal liefert ewig Ergebnisse. Agenturen, die sich ausschließlich auf Empfehlungen oder SEO verlassen, geraten irgendwann ins Stocken. Es gibt immer Stagnations- und Wachstumsphasen.
  • Inkonsequentes Follow-up: Die meisten Leads konvertieren erst nach 2–5 Kontaktpunkten, selten beim ersten Gespräch. Wenn Leads erkalten, geht der meiste Umsatz verloren.
  • Keine Differenzierung beim Angebot: Wenn alle gleich klingen, sticht niemand heraus. Aussagen wie „Wir sind eine Full-Service-Agentur“ zerstören Ihre Conversions sofort.
  • Schwaches Targeting: Die Botschaft muss immer exakt zu den Schmerzpunkten der Zielgruppe passen.
  • Nicht nachverfolgen, was funktioniert: Kein CRM, keine Attribuierung oder keine klare Pipeline bedeuten oft auch keine Leads. Wenn Sie Cost per Lead (CPL), Customer Acquisition Cost (CAC), Sales Qualified Leads (SQL) oder Kanaleffizienz nicht messen können, ist Ihr Wachstum reine Glückssache.
  • Wie ein Verkäufer statt wie ein Experte klingen: Das zerstört schlichtweg Vertrauen.
  • Nur auf Inbound oder nur auf Outbound setzen: Nutzen Sie stattdessen beide Ansätze für maximale Ergebnisse.
  • Lange, träge, unklare CTAs: Viele Websites sagen Besuchern nicht eindeutig, was als Nächstes zu tun ist. Jede Seite braucht einen klaren CTA.
  • Inkonsequentes Publishing: Ein Beitrag alle drei Monate bringt gar nichts. Inbound-Wachstum entsteht durch Kontinuität, nicht durch Perfektion.

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Fazit

Sie kennen nun 10 Strategien zur Lead-Generierung, die Ihre Agentur transformieren können. Jede einzelne – von Cold Outreach bis hin zu Gewinnspielen – bietet eine einzigartige Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen und Ihre Pipeline zu füllen. Der Schlüssel liegt darin, nicht alles auf einmal zu wollen. Kombinieren Sie die Methoden, die zu Ihrer Agentur passen, meistern Sie diese und setzen Sie voll auf das, was funktioniert.

Lead-Generierung ist mehr als nur Taktik. Es geht darum, echte Beziehungen aufzubauen, Mehrwert zu liefern und Vertrauen zu gewinnen. Verfolgen Sie jede Maßnahme, messen Sie jedes Ergebnis und streichen Sie konsequent alles, was Sie nicht voranbringt. Jeder unqualifizierte Lead ist verschwendete Zeit, jedes verpasste Follow-up entgangener Umsatz.

Mit einem strukturierten System wird Ihre Pipeline niemals austrocknen. Sie werden mehr Abschlüsse erzielen, schneller wachsen und eine Agentur aufbauen, die auch in einem hart umkämpften Markt erfolgreich ist.

10 Typen von Lead-Generierungs-Strategien für Agenturen: FAQs

  1. Was ist die beste Strategie zur Lead-Generierung?

Ein Mix aus verschiedenen Methoden funktioniert am besten. Sie können SEO, Cold Outreach und Paid Ads kombinieren, um Ihre Wunschkunden zu erreichen. Es hängt stark von Ihrer Zielgruppe ab. Experimentieren Sie mit Kundenempfehlungen und bezahlter Werbung, um herauszufinden, was am besten ankommt.

  1. Was ist der schnellste Weg, Leads für eine Agentur zu generieren?

Paid Ads sind der schnellste Weg, um Leads für eine Agentur zu generieren. Sie können gezielt Zielgruppen ansprechen und fast sofort Ergebnisse sehen. Auch Kundenempfehlungen wirken Wunder – sie beschleunigen die Lead-Generierung, da Empfehlungen hohes Vertrauen genießen. Wenn es schnell gehen soll, müssen Sie jedoch investieren.

  1. Was sind die 4 L’s einer Lead-Generierungs-Strategie?

Die 4 L’s lauten: List, Lead, Locate und Leverage (Liste, Lead, Lokalisierung und Hebelwirkung). Eine andere Variante ist: Location, Leads, Literature und Luxury. Egal welche Version Sie nutzen, das Ziel bleibt dasselbe: potenzielle Kunden effektiv anzusprechen.

Lesen ist Schritt eins. Der Agent übernimmt Schritt zwei.

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