Google Business Profile

So fügen Sie Google My Business-Kategorien hinzu

Erfahren Sie, wie Sie Kategorien in Ihrem Google My Business-Profil hinzufügen und optimieren, um Ihre lokalen Rankings zu verbessern, Ihre Sichtbarkeit zu steigern und die passenden Kunden anzusprechen.

5 Min. Lesezeit

Was sind Google My Business-Kategorien?

Google My Business-Kategorien (GMB) helfen Unternehmen dabei, ihr Angebot genau zu definieren, damit sie in relevanten Suchanfragen erscheinen. Bei der Einrichtung oder Optimierung eines GMB-Profils stellt die Wahl der richtigen Kategorie sicher, dass Google Ihr Unternehmen versteht und der passenden Zielgruppe präsentiert.

Jedes Unternehmen kann eine primäre Kategorie wählen, die das größte Gewicht für die Such-Rankings hat, sowie zusätzliche sekundäre Kategorien, die weiteren Kontext liefern. Ein „Café“ kann beispielsweise auch „Bäckerei“ und „Kaffeerösterei“ als sekundäre Kategorien hinzufügen, um ein breiteres Publikum zu erreichen.

Warum sind Google My Business (GMB)-Kategorien wichtig?

Die Wahl der richtigen Google My Business (GMB)-Kategorien ist kein Nebenaspekt – sie wirkt sich direkt darauf aus, wie Ihr Unternehmen in der lokalen Suche angezeigt wird. Google nutzt diese Kategorien, um Ihr Angebot zu verstehen und mit relevanten Suchanfragen abzugleichen. Warum die Wahl der richtigen Kategorien so entscheidend ist:

1. Bessere lokale Rankings

Das Ziel von Google ist es, die relevantesten Suchergebnisse zu liefern. Wenn jemand nach einem Produkt oder einer Dienstleistung sucht, berücksichtigt Google die Unternehmenskategorien, um zu entscheiden, welche Einträge angezeigt werden. Wenn Ihre Kategorien präzise und spezifisch sind, erhöhen Sie die Chancen, bei Suchanfragen in Ihrer Branche zu erscheinen. Kurz gesagt: Die richtige Kategorie hilft Google dabei, Sie mit potenziellen Kunden zu verbinden, die aktiv nach Ihrem Angebot suchen.

2. Höhere Sichtbarkeit in Google Maps

Ihre GMB-Kategorien beeinflussen, ob Ihr Unternehmen in den Google Maps-Ergebnissen erscheint. Da viele Menschen Google Maps nutzen, um lokale Unternehmen zu finden, bringt die richtige Auswahl mehr Laufkundschaft, mehr Anfragen und letztendlich mehr Kunden. Ist Ihre Kategorie zu allgemein gewählt, gehen Sie möglicherweise neben Mitbewerbern unter. Ist sie zu speziell, entgehen Ihnen potenzielle Suchanfragen. Entscheidend ist eine präzise Angabe, die dennoch alle relevanten Leistungen abdeckt.

3. Relevantere Kundenaktionen

Wenn potenzielle Kunden Ihr Unternehmen finden, suchen sie nach einer schnellen, klaren Bestätigung, dass Sie die passende Lösung bieten. Die richtige Kategorie weckt die passenden Erwartungen und stellt sicher, dass Personen, die auf Ihren Eintrag klicken, tatsächlich an Ihren Leistungen interessiert sind. Das führt zu mehr Interaktionen, mehr Anrufen, Website-Besuchen und Wegbeschreibungen – weil die Nutzer genau das suchen, was Sie anbieten.

So wählen Sie die besten Google My Business-Kategorien aus

Google ermöglicht es Ihnen, eine primäre Kategorie und bis zu neun zusätzliche Kategorien für Ihr Unternehmen auszuwählen. Die primäre Kategorie hat das größte Gewicht beim Ranking – daher ist die richtige Wahl entscheidend. So gehen Sie am besten vor:

1. Starten Sie mit Ihrem Kernangebot

Ihre primäre Kategorie sollte das abbilden, wofür Ihr Unternehmen in erster Linie steht. Wenn Sie eine Online-Marketing-Agentur sind, wählen Sie „Marketingagentur“. Wenn Sie ein Café betreiben, entscheiden Sie sich für „Café“. Halten Sie es einfach und direkt, da Google diese Kategorie beim Such-Ranking priorisiert.

2. Fügen Sie ergänzende Kategorien hinzu

Die zusätzlichen Kategorien sollten verwandte Dienstleistungen abdecken. Eine Marketing-Agentur könnte beispielsweise Folgendes hinzufügen:

  • Werbeagentur
  • Internet-Marketing-Dienst
  • Grafikdesigner (falls Branding-Dienstleistungen angeboten werden)

Google erlaubt mehrere Kategorien, übertreiben Sie es jedoch nicht. Das Hinzufügen unpassender Kategorien kann Google verwirren und Ihren lokalen Rankings schaden.

3. Prüfen Sie die Vorschläge von Google

Wenn Sie eine Kategorie eingeben, schlägt Google passende Optionen vor. Nutzen Sie diese Vorschläge, da eigene Kategorien nicht möglich sind – Ihre Auswahl muss mit den von Google vorgegebenen Kategorien übereinstimmen.

4. Analysieren Sie die Einträge von Mitbewerbern

Schauen Sie sich an, welche Kategorien Ihre Mitbewerber nutzen – insbesondere diejenigen, die in Ihrer Region gut platziert sind. Wenn sie eine bessere Sichtbarkeit erzielen, kann das auch an der Kategoriewahl liegen (mehr dazu, wie Sie diese finden, weiter unten).

5. Halten Sie Ihre Kategorien aktuell

Ihr Unternehmen entwickelt sich weiter – das sollte auch für Ihre Kategorien gelten. Überprüfen und aktualisieren Sie diese regelmäßig bei Bedarf, insbesondere wenn Google neue relevante Kategorien einführt.

So finden Sie die Unternehmenskategorien Ihrer Mitbewerber

Wenn Ihre Mitbewerber in Google Maps oder in der lokalen Suche vor Ihnen ranken, kann die Wahl ihrer Kategorien ein wesentlicher Grund dafür sein. So finden Sie heraus, welche Kategorien sie nutzen:

1. Nutzen Sie Google Maps

  • Suchen Sie in Google Maps nach dem Namen oder einem Keyword eines Mitbewerbers.
  • Klicken Sie auf dessen Eintrag.
  • Die primäre Kategorie wird direkt unter dem Unternehmensnamen angezeigt.

2. Nutzen Sie ein Tool zur Suche von GMB-Kategorien

Mehrere kostenlose Tools helfen Ihnen dabei, alle von einem Mitbewerber genutzten Kategorien zu identifizieren. Dazu gehören unter anderem:

  • Pleper’s GMB Category Tool (pleper.com) – Zeigt alle Kategorien für jeden beliebigen GMB-Eintrag an.
  • GMB Everywhere (Chrome-Erweiterung) – Mit diesem Tool können Sie GMB-Kategorien direkt in den Suchergebnissen analysieren.

3. SEO-Strategien der Mitbewerber analysieren

Sobald Sie deren Kategorien kennen, vergleichen Sie diese mit Ihren eigenen. Nutzen Mitbewerber spezifischere Kategorien? Decken sie zusätzliche Leistungen ab, die Sie bisher nicht angegeben haben? Passen Sie Ihre Kategorien an die erfolgreichen Ansätze an (ohne unpassende Kategorien zu übernehmen).

Die vollständige Liste der Google My Business-Kategorien

Google bietet Tausende von GMB-Kategorien, und die Liste wird laufend erweitert. Zwar veröffentlicht Google keine offizielle Gesamtliste, aber Sie können mit den folgenden Methoden eine aktuelle Übersicht finden:

1. Nutzen Sie die Kategorieliste von Pleper

Pleper führt eine regelmäßig aktualisierte GMB-Kategorieliste, die Sie nach Land und Sprache filtern können. Hier ansehen

2. Laden Sie eine CSV-Datei über die GMB-API herunter

Wenn Sie mehrere Standorte verwalten oder eine vollständige Liste benötigen, können Sie über die Google-API auf die gesamte Kategoriedatenbank zugreifen. Das erfordert eine technische Einrichtung, wird von Agenturen und SEOs jedoch häufig genutzt.

3. Nutzen Sie die Vervollständigungsvorschläge von Google

Geben Sie bei der Einrichtung oder Bearbeitung Ihres GMB-Profils ein Keyword ein, damit Google Ihnen passende Kategorieoptionen anzeigt. So stellen Sie sicher, dass Sie nur aus den tatsächlich verfügbaren Kategorien wählen.

Fazit

GMB-Kategorien wirken wie eine kleine Einstellung, haben jedoch enormen Einfluss auf Ihre lokalen Rankings und Ihre Sichtbarkeit bei Kunden. Die passenden Kategorien helfen Google dabei, Ihr Unternehmen den richtigen Suchanfragen zuzuordnen. Wenn Sie zudem Ihre Mitbewerber im Blick behalten, stellen Sie sicher, dass Ihnen keine Chancen entgehen.

Wenn Sie Ihre Kategorien schon länger nicht mehr überprüft haben, ist jetzt der ideale Zeitpunkt für eine Optimierung. Kleine Anpassungen können bereits einen großen Unterschied dabei machen, wie Kunden Sie finden.

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